Die
Fakten
1905 Erstbesteigung des Gipfels durch Rudolf
Fehrmann und Oliver Perry-Smith am 19. September
1921 1000. Besteigung
1924 Erschließung des zweiten Aufstiegs
an der "Talseite"
1944 Ein Blitz schlägt in den Gipfelkopf
ein
1946 Erste Sanierungsarbeiten
1964 und 1979/80 weitere Sanierungs-arbeiten
1975 Trotz der aufwändigen Sanierungs-arbeiten
muß die Barbarine für den Kletter-sport gesperrt
werden
2005 Festveranstaltung "100 Jahre Erst-besteigung
der Barabarine" auf dem Pfaffenstein"
Die
Sage
"Auf der Südostseite [des Pfaffensteins] erblickt
man die sogenannte Steinerne Jungfrau (jetzt Barabarine genannt),
d.h einen Felsen in Form einer riesenhohen Jungfrau, ohne Arme
und Füße, von dessen Ursprung man sich folgendes
erzählt. Es soll einst eine Mutter aus dem benachbarten
Dorfe (Pfaffendorf) ihre Tochter des Sonntags haben in die Kirche
gehen heißen, statt dessen ist aber dieselbe unter der
Kirche auf den Pfaffenstein in die Heidelbeeren gegangen; als
nun die Mutter ihr nachgegangen und sie hier angetroffen, hat
sie im Zorn die Tochter verwünscht, daß sie auf der
Stelle zu Stein werde, worauf solches augenblicklich auch geschehen
ist und die in einen Stein verwandelte Jungfrau auf immer hier
stehen beleiben soll, um durch ihr Steinbild alle ungehorsamen
Kinder zu warnen. Daß der Name Barbarine, wie das Volk
den Felsen gwöhnloch nennt, von dem Taufnamen jenes Mädchens
herrührt, ist wahrscheinlich"
Aus: Sagenbuch A. Meiche 1903
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