Das
Gebäude, so wie es sich heute präsentiert, ist das
Ergebnis von mehreren Bauabschnitten.
1852 errichtete Carl Gottlob Kliemann, der Pächter des
Pfaffendorfer Erblehngerichtes, in der Nähe des heutigen
Abstiegs zur Goldschmidthöhle eine einfache Einkehrstätte,
die so genannten Rindenhütten. Als Kliemann verurteilt
wurde weil er den Geldfälscher Goldschmidt versteckt hatte,
wurde diese Einkehr 1854 allerdings abgerissen;
Erst 1880 ließ der Wirt des Gasthofes zu Pfaffendorf Paul
Ulbrich am selben Standort wie Kliemann eine Sommerwirtschaft
errichten;
1891 errichtete Ulbrich am Standort des heutigen Gasthauses
ein kleines Gasthaus mit 40 Sitzplätzen im Fachwerkstil.
Es ist bis heute als ältester Teil des heutigen Berggasthauses
erhalten;
1895 verkauft die Witwe Ulbrichs an Hermann Keiler, Kellner
auf der Bastei. |